Absender: Hans von Bülow (C00114)
Erstellungsort: Florenz
Empfänger: Joachim Raff (C00695)
Datierung: 12. 3. 1870 (Quelle)
Standort: Staatsbibliothek (Berlin)
Sammlung: Musikabteilung
Material: Papier
Veröffentlichung: unveröffentlicht



Zitiervorschlag:
Bülow, Hans von: Brief an Joachim Raff (12. 3. 1870); https://portal.raff-archiv.ch/html/letter/A00045, abgerufen am 3. 8. 2020

Regeste: Habe in Berlin bei [Carl] Bechstein gewohnt. Habe nur seinen Advokaten gesehen. Sei direkt nach Italien zurückgereist. Schert sich nicht um Brahms, Brahmüller, Brambach, Bruch, Bragiel, Breinecke, Brietz, die von Riehl beplutarcht werden. Interessiere sich nur für Braff. Spiele dessen Quintett im 2. Conz. der Soc. Cherub. (21. März) auswendig. Scherzt, dass er "italiän. Sinfonie, Ballet u. Oper. Ballet: Macbeth. – Taubert gewidmet" schreibe. Wolle nicht nach Weimar, Treffen nur in Florenz, der E. soll an Doris appellieren. Arbeite in Berlin am Rest der Beethoven-Edition. Führe Korrespondenz mit Weimar. Habe gegenüber Düfflipp und bayerischem König Rückkehr-Anfrage abgelehnt. Wünscht den Erben Brendels gute Nacht. Stehe bis Prozessende nicht in Kontakt mit Liszt. Habe neulich an seine Mutter geschrieben. Wünscht Glück zur Dame Kobold. Fragt, wie es Helenchen gehe. Sei betrübt über den Tod von Lischen. Reise nach Neu-Jerusalem [Rom] ab, spiele in Mailand. Zitiert Julius [Schuberth], [Adolf] Bahn und W. v. Goethe. Fragt, ob W. wirklich nach Berlin komme. Wehle berichte aus Paris, dass man bloss vom E. spreche.