Absender: Hans von  Bülow (C00114)
Erstellungsort: Bad Liebenstein
Empfänger: Joachim  Raff (C00695)
Datierung: 17. September 1880 (Quelle)
Standort: Bayerische Staatsbibliothek (München)
Signatur: Raffiana I, Bülow, Hans von Nr. 137
Umfang: 2 Seiten
Material: Papier
Incipit: Verehrter Freund,
es ist mir aus Deinem neulichen Schreiben – leider hat mich amtl. Kohlpflanzen
Veröffentlichung: Kannenberg 2020.

Konnte aus dem Schreiben des E.s nicht entnehmen, ob dieser eine Vermittlung bezüglich Max Schwarz vom E. entgegensehe. Habe diesem nie eine Zusicherung für Frankfurt gemacht. Habe sich ein neues Urteil über B. R. [Bertrand Roth] machen können, nachdem er diesen bei Liszt öfters gehört habe. Wünscht Glück mit der "Herbstsymphonie" op. 213. Möchte gerne den "Sommer" op. 208 hören, dessen Finale Liszt ausserordentlich gefallen habe, als Bülow es mit née Gortschakoff gespielt habe. Wünscht eine Neuralgie an den ungrüssbaren Musikpabst am Rhein [Ferdinand Hiller]. Bedankt sich bei der Frau des E.s für die Beantwortung der "Sicilianischen Frage" und bittet sie, Syrakuser an seine Mutter nach Dietenmühle zu schicken. Sendet Grüsse an "Angelika Kaufmann II" [Helene]. Bittet den E., die Charlottenburger Behelligung zu verzeihen.



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Bereitgestellt durch: Bayerische Staatsbibliothek München (BSB)
Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0



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Bereitgestellt durch: Bayerische Staatsbibliothek München (BSB)
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Zitiervorschlag: Bülow, Hans von: Brief an Joachim Raff (17. 9. 1880); https://portal.raff-archiv.ch/html/letter/A00567, abgerufen am 22. 9. 2021.