Absender: Hans von  Bülow (C00114)
Erstellungsort: Paris
Empfänger: Joachim  Raff (C00695)
Datierung: Februar 1861 (Quelle)
Standort: Bayerische Staatsbibliothek (München)
Signatur: Raffiana I, Bülow, Hans von Nr. 32
Umfang: 3 Seiten
Material: Papier
Incipit: Verehrter freund,
nur Dich bedaure ich, daß Du so viel mündliche und schriftliche Einbrüche in Dein Zeit eigenthum zu erdulden hast
Veröffentlichung: Bülow 1895 III, S. 385ff.; Kannenberg 2020.

Werde vermutlich nicht in Mainz spielen können. Verzögerung des "Tannhäuser" sei schuld. Ein Konzert in Karlsruhe sei jedoch nicht rückgängig zu machen. Nachher wieder zurück nach Berlin. Liszt, der gestern ankommen wollte, habe seine Reise verschoben. Dietsch sei schuld an der Verzögerung des "Tannhäuser". Dieser werde von Poniatowski protegiert, der aus verschiedenen Gründen sehr "piquirt" auf Wagner sei. Hatte Freude an den Worten von E.s Schwägerin. Habe nun Armingaud getroffen, dieser habe aber die Noten [op. 77] und den Brief des A.s, die Schuberth hätte schicken sollen, nicht erhalten. Rät dem E., seinem "dummen Verleger" einen Rüffel zu erteilen. Pruckner soll das Mainzer Konzert spielen. Grüsse an Gemahlin.



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Zitiervorschlag: Bülow, Hans von: Brief an Joachim Raff (28. 2. 1861); https://portal.raff-archiv.ch/html/letter/A00414, abgerufen am 22. 9. 2021.