Absender: Hans von Bülow (C00114)
Erstellungsort: Berlin
Empfänger: Joachim Raff (C00695)
Datierung: 6. Februar 1861 (Quelle)
Standort: Bayerische Staatsbibliothek (München)
Signatur: Raffiana I, Bülow, Hans von Nr. 30
Umfang: 1 Seite
Material: Papier
Incipit: Verehrter freund,
in grösster Eile \quasi/ telegrammatisch die Anzeige meines Besuchs in Wiesbaden
Veröffentlichung: Kannenberg 2020.

Komme am nächsten Freitag in Wiesbaden an. Habe am Sonnabend-Abend eine Probe in Basel. Wolle noch einen halben Tag in Weimar verweilen. Empfehlungen an die Gemahlin. Berichtet, dass das Streichquartett [op. 77] und die Violinsonate op. 73 in Florenz aufgeführt werden. Habe vorgestern Menuett und Toccata aus der Suite e-Moll op. 72 in Stettin gespielt. Grüsse von Frau Marchand.

Verehrter freund, in grösster Eile \quasi/ telegrammatisch die Anzeige meines Besuchs in Wiesbaden nächsten Freitag Mittag. \(11 U. 27 Min)/ Sonnabend Abend habe ich Probe in Basel muß also den Morgen bei Zeiten Wiesbaden verlassen. Wenn es Dir also möglich, opfere mir den Dies Veneris. Ich kann nicht früher als morgen Donnerstag reisen und will einen halben Tag in Weimar verweilen. Besten Dank für Deinen liebenswürdigen Brief und meine ergebenste Empfehlung Deiner Frau Gemahlin, in welche die meinige lebhaft einstimmt. Auf baldiges frohes Wiedersehen Dein treuergebener Berlin, 6/2 1861. HvBülow. In Florenz wird gegenwärtig Dein Streichquartett u. die Violinsonate gespielt! Vorgestern haben Menuett u. Toccata aus der Emoll Suite in Stettin sehr eingeschlagen. Näheres mündlich. Frau Marchand lässt grüssen. [copyright Simon Kannenberg]



Zum Digitalisat: http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00133709/image_88
Bereitgestellt durch: Bayerische Staatsbibliothek München (BSB)
Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0


Zitiervorschlag: Bülow, Hans von: Brief an Joachim Raff (6. 2. 1861); https://portal.raff-archiv.ch, abgerufen am 16. 3 2026.